2026
Pfarrperson: Pfr. Marc Stillhard
Musik: Musikensemble unter der Leitung von Barbara Meldau
Kollekte: Kollekte Landeskirche ZH: Bibelkollekte, IBAN CH42 0900 0000 8722 6112 3
«Der Himmel» ist nach unserer Glaubenstradition ein Bild für die Wirklichkeit Gottes, die Zeit und Raum übersteigt – der Inbegriff der Hoffnung auf ein Weiterleben nach dem Tod.
Wenn ich Kinder jeweils frage: «Wo sind denn die Verstorbenen?», so zeigen sie meistens nach oben und sagen: «Bei Gott im Himmel!» Der blaue Himmel, die Wolken – das löst bei den meisten Menschen ein Gefühl des Freiseins aus. Frei sein auch von Krankheit, von Schmerzen, von den Zwängen dieser Welt. Frei vom Tod – Ewigkeit. Und erst der Himmel bei Nacht mit den unzähligen Sternen! Er lädt wahrhaftig zum Träumen ein, dass da noch viel mehr sein muss als nur diese Welt.
In der englischen Sprache meint das Wort «sky» den blauen Himmel, den wir über uns sehen können, mit der Sonne und den Wolken bei Tag und dem Mond und den Sternen bei Nacht. Dagegen bezeichnet das Wort «heaven» den Himmel in dem Sinne, wie die Kinder ihn meinen, wenn sie nach oben zeigen: die Wirklichkeit Gottes, die wir nicht sehen, aber vielleicht im Herzen doch spüren können.
Ein Bild der Hoffnung
Wenn Jesus, wie der Evangelist Lukas erzählt (Lk 24,50ff), vor den Augen der Jünger in den Himmel emporgehoben wird, so ist das kein sichtbares Ereignis. Es ist das Bild der Hoffnung, dass Gott Jesus aus dem Tod befreit hat.
Die Himmelfahrt durchbricht Zeit und Raum. Sie ist der Eingang in den «dritten Himmel», wie der Apostel Paulus schreibt (2Kor 12,2). Der dritte Himmel ist die Ewigkeit, die «hinter» dem ersten Himmel des Tages und dem zweiten Himmel der Nacht steht. Gottes Wirklichkeit jenseits von allem, in der die Blinden sehen, die Lahmen tanzen und die Toten leben. Diese Hoffnung feiern wir an Auffahrt, am 40. Tag nach Ostern.
Der Gottesdienst wird vom Musikensemble, das sich mittlerweile zu einem kleinen Kammerorchester entwickelt hat, mitgestaltet. Es ertönen Werke von Telemann, Grieg und Mozart, darunter das berühmte Adagio aus dem Klarinettenkonzert in A-Dur.
Die Musizierende sind: Andreas Natsch, Ruth van Puijenbroek, Doris und Peter Hübner an den Violinen, Susanne Jäggli – Viola, Matthias Rubeli – Cello, Michael Dieterle – Kontrabass, Daniela Kobelt und Rudolf Kupper – Flöten, Manuel Sigrist – Klarinette. Leitung: Barbara Meldau
Pfarrer Marc Stillhard
Wenn ich Kinder jeweils frage: «Wo sind denn die Verstorbenen?», so zeigen sie meistens nach oben und sagen: «Bei Gott im Himmel!» Der blaue Himmel, die Wolken – das löst bei den meisten Menschen ein Gefühl des Freiseins aus. Frei sein auch von Krankheit, von Schmerzen, von den Zwängen dieser Welt. Frei vom Tod – Ewigkeit. Und erst der Himmel bei Nacht mit den unzähligen Sternen! Er lädt wahrhaftig zum Träumen ein, dass da noch viel mehr sein muss als nur diese Welt.
In der englischen Sprache meint das Wort «sky» den blauen Himmel, den wir über uns sehen können, mit der Sonne und den Wolken bei Tag und dem Mond und den Sternen bei Nacht. Dagegen bezeichnet das Wort «heaven» den Himmel in dem Sinne, wie die Kinder ihn meinen, wenn sie nach oben zeigen: die Wirklichkeit Gottes, die wir nicht sehen, aber vielleicht im Herzen doch spüren können.
Ein Bild der Hoffnung
Wenn Jesus, wie der Evangelist Lukas erzählt (Lk 24,50ff), vor den Augen der Jünger in den Himmel emporgehoben wird, so ist das kein sichtbares Ereignis. Es ist das Bild der Hoffnung, dass Gott Jesus aus dem Tod befreit hat.
Die Himmelfahrt durchbricht Zeit und Raum. Sie ist der Eingang in den «dritten Himmel», wie der Apostel Paulus schreibt (2Kor 12,2). Der dritte Himmel ist die Ewigkeit, die «hinter» dem ersten Himmel des Tages und dem zweiten Himmel der Nacht steht. Gottes Wirklichkeit jenseits von allem, in der die Blinden sehen, die Lahmen tanzen und die Toten leben. Diese Hoffnung feiern wir an Auffahrt, am 40. Tag nach Ostern.
Der Gottesdienst wird vom Musikensemble, das sich mittlerweile zu einem kleinen Kammerorchester entwickelt hat, mitgestaltet. Es ertönen Werke von Telemann, Grieg und Mozart, darunter das berühmte Adagio aus dem Klarinettenkonzert in A-Dur.
Die Musizierende sind: Andreas Natsch, Ruth van Puijenbroek, Doris und Peter Hübner an den Violinen, Susanne Jäggli – Viola, Matthias Rubeli – Cello, Michael Dieterle – Kontrabass, Daniela Kobelt und Rudolf Kupper – Flöten, Manuel Sigrist – Klarinette. Leitung: Barbara Meldau
Pfarrer Marc Stillhard



