Ökumenischer Gottesdienst zum Suppentag

25-03_Hunger (Foto: HEKS)
So. 16.03.2025, 11.00 bis 12.00 Uhr
Kirche, Seestrasse 585, 8706 Meilen
Pfarrperson: Pfr. Marc Stillhard
Musik: Violeta Ramos, südamerikanische Harfenmusik
Mitwirkung: Unti-Kinder der ref. und kath. Kirche Meilen, Katechetinnen Martina Graf (ref.) und Therese Köhle (kath.), Konfirmandinnen und Konfirmanden der ref. Kirche, Flurina Bezzola, Jugendarbeiterin (ref.), Pfarrer Marc Stillhard (ref.) und Pfarrer Mathias Zihlmann (kath.)
Kollekte: HEKS «Ökumenische Kampagne», Projekt 380.002: Guatemala, Honduras «Regionale Zusammenarbeit, Recht auf Saatgut», IBAN: CH70 0900 0000 6070 7707 2
Ökumenische Kampagne 2025 | Die diesjährige ökumenische Kampagne der Hilfswerke HEKS und Fastenaktion steht unter dem Motto «Hunger frisst Zukunft». Sie beginnt in der Passionszeit und eröffnet einen neuen Drei-Jahres-Zyklus, der sich den Ursachen des Hungers widmet.

Die Kampagne richtet den Blick auf Millionen von Menschen, die Hunger leiden und damit ihrer Zukunft beraubt werden. Diese Menschen im globalen Süden haben oft nicht einmal das tägliche Brot zum Leben. Kriege, Katastrophen und menschengemachte Ungerechtigkeiten führen dazu, dass Hunger und Unterernährung für viele zum Alltag gehören. Oft produzieren diese Regionen hochwertige Nahrungsmittel für den Export – angetrieben durch die Interessen grosser Konzerne. Doch die Menschen vor Ort können sich diese Lebensmittel nicht leisten, was zu einseitiger Ernährung und langfristigen Schäden für Gesundheit und Entwicklung führt. Besonders Kinder leiden unter den Auswirkungen, die oft irreversibel sind und die Zukunft ganzer Generationen gefährden.

Die Kampagne zeigt, dass verbesserte Lebensmittelsysteme, die auf kleinräumiger, vielfältiger Landwirtschaft basieren, einen Weg aus der Krise weisen können. Biodiversität und ökologisch verantwortungsvolle Landwirtschaft bieten nicht nur eine nachhaltige Ernährungs- und Gesundheitsgrundlage, sondern auch Zukunftsperspektiven für Mensch und Umwelt. Es geht darum, Ernährungssysteme zu stärken, die regional verwurzelt sind und den Menschen vor Ort zugutekommen.

Im ökumenischen Gottesdienst werden wir uns mit diesen Fragen auseinandersetzen und nach Wegen suchen, wie ein verantwortungsbewusster Lebensstil dazu beitragen kann, Hunger zu bekämpfen und Zukunftsperspektiven zu schaffen. Dabei stehen nicht nur Massnahmen, sondern auch eine veränderte Lebenshaltung im Mittelpunkt – ein Blick auf die Welt, der die Würde und Rechte aller Menschen achtet.
Der Gottesdienst wird von Kindern aus dem reformierten und katholischen Unterricht mitgestaltet. Der Suppenzmittag wird von unseren Konfirmandinnenund Konfirmanden unter der Leitung der Jugendarbeiterin Flurina Bezzola vorbereitet.

Die Bitte im «Unser Vater» – Unser tägliches Brot gib uns heute – führt uns vor Augen, dass es für viele Menschen auf der Welt eben genau um dieses konkrete tägliche Brot geht. Es geht um die lebensnotwendige Grundlage, die für uns selbstverständlich scheint, für andere jedoch keineswegs garantiert ist. Diese Bitte fordert uns auf, nicht nur für uns selbst zu bitten, sondern auch für jene, die von Hunger bedroht sind. Sie erinnert uns daran, dass der Kampf gegen Hunger eine wichtige Aufgabe bleibt, die das Fundament eines menschenwürdigen Lebens bildet. Pfarrer Marc Stillhard

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