2026
Das Überleben indigener Nationen in Nordamerika
Wenn wir heute an Hunger denken, haben wir oft Bilder aus Afrika im Kopf. Aber es gibt auch in dem sogenannten «hochzivilisierten» Nordamerika Nahrungsmangel. Hunger wurde zu einem wichtigen Instrument der Kolonialisierung.
Der Historiker Manuel Menrath von der Mission21 wirft einen kritischen Blick auf die Kehrseite der Esskultur. Am Beispiel der Inuit, der Cree und der Sioux zeigt er auf, wie der dramatische Rückgang der Wildbestände die indigenen Gemeinschaften schliesslich in Reservate trieb. Dort führte u. a. die Umstellung auf westliche Lebensmittel und Lebensführung zu weitreichenden gesundheitlichen Folgen, unter anderem zu einem enormen Anstieg von Diabetes und Adipositas.
Der Vortrag beleuchtet, wie Essen in Nordamerika von der Überlebensfrage zum Druckmittel wurde. Und wie die indigene Bevölkerung versucht, sich gegen diesen Druck zu behaupten.
Wenn wir heute an Hunger denken, haben wir oft Bilder aus Afrika im Kopf. Aber es gibt auch in dem sogenannten «hochzivilisierten» Nordamerika Nahrungsmangel. Hunger wurde zu einem wichtigen Instrument der Kolonialisierung.
Der Historiker Manuel Menrath von der Mission21 wirft einen kritischen Blick auf die Kehrseite der Esskultur. Am Beispiel der Inuit, der Cree und der Sioux zeigt er auf, wie der dramatische Rückgang der Wildbestände die indigenen Gemeinschaften schliesslich in Reservate trieb. Dort führte u. a. die Umstellung auf westliche Lebensmittel und Lebensführung zu weitreichenden gesundheitlichen Folgen, unter anderem zu einem enormen Anstieg von Diabetes und Adipositas.
Der Vortrag beleuchtet, wie Essen in Nordamerika von der Überlebensfrage zum Druckmittel wurde. Und wie die indigene Bevölkerung versucht, sich gegen diesen Druck zu behaupten.
Kontakt: Erich Wyss

