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LOCATION:Chilesaal\, Kirchgasse 2\, 8706 Meilen
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DESCRIPTION:Das Überleben indigener Nationen in Nordamerika\n\nWenn wir
  heute an Hunger denken\, haben wir oft Bilder aus Afrika im Kopf. Aber es
  gibt auch in dem sogenannten «hochzivilisierten» Nordamerika
  Nahrungsmangel. Hunger wurde zu einem wichtigen Instrument der
  Kolonialisierung. \n\nDer Historiker Manuel Menrath von der Mission21
  wirft einen kritischen Blick auf die Kehrseite der Esskultur. Am Beispiel
  der Inuit\, der Cree und der Sioux zeigt er auf\, wie der dramatische
  Rückgang der Wildbestände die indigenen Gemeinschaften schliesslich in
  Reservate trieb. Dort führte u. a. die Umstellung auf westliche
  Lebensmittel und Lebensführung zu weitreichenden gesundheitlichen
  Folgen\, unter anderem zu einem enormen Anstieg von Diabetes und
  Adipositas. \n\nDer Vortrag beleuchtet\, wie Essen in Nordamerika von der
  Überlebensfrage zum Druckmittel wurde. Und wie die indigene Bevölkerung
  versucht\, sich gegen diesen Druck zu behaupten. \n\n\n\n\nKontakt: Erich
  Wyss\n\nWeitere Infos: https://www.ref-meilen.ch/veranstaltung/16431
SUMMARY:Hunger – die Abwesenheit von Essen
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