Was uns bewegt

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Christine Brandenberger, Sozialdiakonin

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Haltet zusammen – lebt Solidarität – wir werden festgehalten

Diese Worte beschäftigen mich in den letzten Wochen ständig. Immer wieder kommt der Gedanke, tue ich genug um den Menschen Halt an dieser Boje zu geben, könnte ich mehr tun, Wichtigeres tun als Halt geben in unsicheren Zeiten?

Ein wunderbares Bild von gelebter Solidarität habe ich letzte Woche erlebt:

Von einer alten Berufskollegin, zu Zeiten meiner Tätigkeit im Spital Uster, kam ein Aufruf, dass Armbanduhren mit Sekundenzeiger für die Tagesklinik (Infektionsstation) gesucht werden. Sofort machte ich mich auf die Suche nach solchen Uhren und hatte innert einer Woche eine grosse Anzahl, die ich dann am Samstag ins Spital Uster bringen durfte. Ganz im Stile von social distancing, ging die Übergabe über die Bühne – ein Winken – ein Lächeln – und das Spüren von Zusammenhalt und gehalten werden.

«Doggen» wir an, an diese wunderschönen solidarischen Projekte und geben uns Halt in dieser Zeit der Distanz. Es lohnt sich auf alle Fälle immer wieder neu!

Christina Röder, Sozialdiakonin

Christina (2)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-meilen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>8</div><div class='bid' style='display:none;'>1720</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>
Das öffentliche Leben steht still - unsere Welt ist im Ausnahmezustand. Es betrifft alle Gesellschaftsschichten, alle müssen sich in ihrer persönlichen Freiheit einschränken und alle sitzen im gleichen Boot. Stimmt das wirklich?

Ich frage mich wie geht es den Schwächeren unserer Gesellschaft? Menschen die auch beim milliardenschweren Hilfspaket durch die Maschen fallen? Ist da nicht gerade eine ganze Existenz bedroht oder ein Familiensystem am Kollaps mit Homeoffice, Homeschooling und Kinderbetreuung?

Und wie sieht es z.B. aus für die finanziell Schwächsten, die wegen der coronabedingten Schliessung des «Tischlein deck dich» hier in Meilen mit ihren Einkünften das Einkaufswägeli nicht mehr ausreichend füllen können?

Ich wünschte mir, dass wir als Kirchgemeindemitglieder hellhörig werden für unsere schwächeren Mitmenschen hier in Meilen und so tatkräftig wie möglich den Spendenaufrufen Folge leisten könnten.

Ich danke Ihnen herzlich.

Sabine Gasparini, Sekretariat und Administration Jugend

Sabine<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>ref-meilen.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>8</div><div class='bid' style='display:none;'>1668</div><div class='usr' style='display:none;'>7</div>
Wie eine Welle erreichen uns die Corona Neuigkeiten, langsam näherkommend und unter Getöse mit unglaublicher Kraft und Energie aufs Ufer aufschlagend.

Unsere Welt ächzt, wird langsamer, kommt fast zum Stehen. Ich beobachte, lasse alles los, lasse geschehen, vertraue, staune. Die Erde liegt friedlich da, die Sonne scheint lieblich, die ersten Blümchen recken ihre Köpfe zum Himmel.

Ich kann nicht verzweifeln, da ist so viel Gutes. Menschen, die sich achtsam begegnen, sich Zeit für einander nehmen, befreit sind von der Last des täglich zu bewältigenden Alltags. Solidarität entsteht an jeder Strassenecke und der entstandene leere Raum wird unverzüglich aufgefüllt mit unglaublicher Kreativität.

Nein, ich verzweifle nicht, ich beobachte, lasse geschehen, lasse los, vertraue.