Wissenswertes zum religionspädagogischen Gesamtkonzept

15 (Foto: Martina Graf)
Eltern, die ihre Kinder zu freiwilligen Angeboten und zum reformierten kirchlichen Unterricht anmelden, ermöglichen ihren Sprösslingen interessante Begegnungen mit Gleichaltrigen und einen kindgerechten, spannenden und lehrreichen Einblick in unsere Kirche.
Das religionspädagogische Gesamtkonzept sieht freiwillige und verbindliche Angebote für alle Altersstufen vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen vor.

Die freiwilligen Angebote sind für unsere jüngsten Mitglieder vorgesehen. Im "Singe mit de Chliine", im "Fiire mit de Chliine und de Grosse" und im "Kolibri" können sie erste Erfahrungen mit der Kirche machen.

Später folgt der reformierte kirchliche Unterricht, der ein lebendiger Lern- und Erfahrungsraum ist, in dem Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren Kirche und Glauben auf zeitgemässe Weise entdecken können. Ausgebildete Katechetinnen und eine Jugendarbeiterin, sowie drei Pfarrpersonen gestalten diese Angebote für junge Menschen über mehrere Lebensphasen hinweg und nehmen ihre Fragen, Interessen und Erfahrungen ernst.

Kinder und Jugendliche kommen zusammen, um gemeinsam zu lernen, zu staunen, zu diskutieren und kreativ zu sein. Biblische Geschichten werden nicht nur erzählt, sondern erlebt: durch Rollenspiele, kreative Projekte, Gespräche, Musik und gemeinsames Feiern. Dabei geht es nicht um reines Auswendiglernen, sondern um das Verstehen von Zusammenhängen, das Nachdenken über Werte und das Entdecken der eigenen Haltung zum Glauben.

Der reformierte kirchliche Unterricht bietet einen geschützten Raum, in dem Fragen erlaubt sind – auch kritische. Themen wie Freundschaft, Gerechtigkeit, Verantwortung, Zweifel und Hoffnung werden mit dem christlichen Glauben in Verbindung gebracht und auf die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bezogen. So wird Religion greifbar und relevant für den Alltag.

Als Teil der kirchlichen Gemeinschaft stärkt der Unterricht nicht nur Wissen, sondern auch Gemeinschaftssinn. Die Kinder erleben Kirche als einen Ort, an dem sie willkommen sind, mitgestalten dürfen und ernst genommen werden. Der reformierte kirchliche Unterricht ist damit ein attraktives, kindgerechtes und nachhaltiges Bildungsangebot, das Glauben, Leben und Gemeinschaft miteinander verbindet.

Zurzeit besuchen
12 2. Klässler,
32 3. Klässler,
32 4. Klässler,
38 5. Klässler,
31 6. Klässler,
45 7. Klässler,
33 8. Klässler und
26 9. Klässler
den Unterricht, bei 3 Katechetinnen, 1 Jugendarbeiterin und 3 Pfarrpersonen.
Jedes Kind erhält pro Schuljahr durchschnittlich 30 Stunden oder 45 Lektionen Unterricht.
In den allermeisten Angeboten werden die Kinder auch mit Znüni, Zmittag oder Zvieri verköstigt.